Andreas Karasiak  Tenor

Andreas Karasiak studierte zunächst Klavier, dann Gesang (Prof. C. Eder) an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz. Parallel dazu Studium der Barockmusik an der Schola Cantorum Basiliensis (René Jacobs).

Von der Spielzeit 98/99 bis 00/01 Ensemblemitglied des Nationaltheater Mannheim. Dort sang er die wichtigsten Partien im lyrischen Mozartfach.

Gastverträge an den Theatern in Weimar,Wiesbaden, Mannheim, Basel, Bilbao, Braunschweig, Oldenburg, Gießen, Stuttgart, Kaiserslautern, Mainz, Melbourne, er arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Katharina Thalbach, George Tabori, Götz Friedrich, David Mouchtar-Samourai, Karin Beier.

2006 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in der umjubelten Produktion „Il Re Pastore“, die danach auch beim Musikfest in Bremen und beim Beethovenfest in Bonn gezeigt wurde.

Einen großen Erfolg feierte er mit dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ in Tokio. Begeisterte Aufnahme bei Publikum und Presse fand auch seine Interpretation des Evangelisten in der Matthäus- Passion von Bach bei einer vierwöchigen Tournee durch Mexico, USA und Europa (u.a. in Mexiko, Los Angeles, Philadelphia, New York, Wien, Budapest, Madrid, Baden-Baden und München) mit der „Wiener Akademie“ und „Musica Angelica“ unter der Leitung von Martin Haselböck.

Wichtige Projekte der letzten Jahre waren das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach unter dem Dirigat von Peter Schreier beim Maggio Musicale in Florenz, Konzerte bei den Folles Journées in Nantes und Bilbao, Konzerte bei Festivals in Kanada (Händel, Chandos Anthems), Frankreich (Händel, Theodora), Tournée in den Niederlanden (Haydn, Schöpfung, Dirigent Jos van Veldhoven), Konzerte mit dem Rias Kammerchor "Israel in Egypt" von Händel unter H.C. Rademann, "L´infedeltà delusa" von Haydn unter Andreas Spering bei den Musikfestspielen Sanssouci, Konzerte mit einer Uraufführung von Harald Weiss mit dem Knabenchor Hannover, jährlich Konzertreisen in den Niederlanden mit der Matthäus- Passion, Johannes- Passion (Arien) unter Thomaskantor Biller beim Bachfest Leipzig, Auftritte beim Rheingau- Musikfestival mit der Walpurgisnacht von Schumann (Schuldt- Jensen) und mit dem RIAS- Kammerchor (Marienvesper, Rademann).

In der Spielzeit 2011/ 2012 war er mit dem "Ulisse" in "Il Ritorno di Ulisse in Patria" von Claudio Monteverdi am Theater Münster, und 2012 bei den Händelfestspielen Halle den "Oronte" in "Alcina" unter dem Dirigat von Bernhard Forck zu hören. 2013/ 2014 singt er den "Arbace" in "Idomeneo" von Mozart unter dem Dirigat von Michael Hofstetter.

Andreas Karasiak sang u.a. unter den Dirigenten Rafael Frühbeck de Burgos, Gustav Leonhardt, Frieder Bernius, Silvain Cambreling, Hanns-Martin Schneidt, Heinz Hennig, Thomas Hengelbrock, Marcus Creed, Adam Fischer, Konrad Junghänel, Helmuth Rilling, Ton Koopman, Michael Hofstetter, Philippe Herreweghe, Martin Haselböck, Andreas Spering, Christoph Spering, Michel Corboz, Bruno Weil, David Zinman, Peter Schreier.

Andreas Karasiak arbeitete mit Orchestern wie der „Akademie für Alte Musik Berlin“, Freiburger Barockorchester, dem Barockorchester L´Arco, „Concerto Köln“, dem RSB, dem SWR-Rundfunkorchester, Münchener Bach-Orchester, Concertgebouw Orchest Amsterdam, Danish Radio Sinfonietta, Cagliari Opera Orchestra, Orchestre de Champs Elyseès Paris, Cappella Coloniensis, RTVE Madrid, Balthasar Neumann- Orchester.

Konzerte in den bedeutenden Konzerthäusern Europas wie Concertgebouw Amsterdam, RTVE Madrid, Musikverein Wien, Alte Oper Frankfurt, Philharmonie Berlin, Salle Pleyel Paris, De Singel Antwerpen, Konzerthaus Bruxelles und bei den wichtigsten Festivals wie u.a. Klangbogen Wien, Rheingau Musik Festival, Salzburger Festspiele, Maggio Musicale Firenze, Melbourne Arts Festival, Folles Journées.

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei SWR, NDR, MDR, WDR, HR, RIAS, SFB, Deutschlandradio, Rundfunkanstalten in Spanien, Italien, Polen, Österreich, Ungarn, Frankreich, Niederlande, Belgien, Dänemark u.a.

CD-Aufnahmen u.a. mit „La Stagione“, Frankfurt, Orchestre de Champs Elysèes unter Philipp Herreweghe, dem RIAS-Kammerchor und dem Thomanerchor Leipzig, Chorus Musicus/ Neues Orchester Köln unter Christoph Spering, Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman.


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